Wirkungsweise
Eine Stiftung arbeitet im Unterschied zu einem von Spenden getragenen Hilfswerk hauptsächlich mit den Erträgen, die durch die Anlage des Stiftungsvermögens erwirtschaftet werden. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt unangetastet. Es sollte sich möglichst aus einer Mischung verschiedener Kapitalanlagen zusammensetzen. Spekulative Anlagen mit dem Kapital sind untersagt.
So erklärt es sich, dass Stifter häufig Menschen sind, die den Wunsch haben, ihr erwirtschaftetes Vermögen auch über ihren Tod hinaus arbeiten zu lassen. Die Ruth-Pfau-Stiftung hat seit ihrer Gründung bis zum Jahr 2011 fast 1.000 Zustifter gefunden, die den bei der Gründung eingebrachten Grundstock mehr als verzehnfacht haben.Zustiftungen können in jeder denkbaren Form eingebracht werden. So ist neben Geldbeträgen und Wertpapieren auch die Übertragung von Grund und Boden denkbar und für Stiftungen durchaus typisch.
Dr. Ruth Pfau befürwortet die Stiftung, weil durch sie das Gelebte und Gewachsene ihrer Arbeit auch über ihren Tod hinaus weitergetragen und weiterentwickelt werden kann.
Viele ihrer Freunde und Berater haben sie in diesen Überlegungen unterstützt und auch die DAHW ermutigt, diesen Schritt zu tun.
Aus pakistanischer Sicht
Die Stiftung leistet eine nachhaltige Unterstützung der Arbeit von Dr. Ruth Pfau und ergänzt die punktuell eingehenden Spenden. Diese Kontinuität ist für die medizinische und soziale Hilfe in Pakistan wichtig und wertvoll. Das macht auch der Film deutlich, den das Maria Adelaide Leprosy Center (MALC) in Karachi - Zentrale der dortigen Lepra- und Tuberkulosehilfe - dank eines regionalen Sponsors erstellen lassen konnte:





